Versöhnung und Krankensalbung

Krankenbesuch, Krankenkommunion und Krankensalbung

Das Sakrament der Krankensalbung – früher als „Letzte Ölung“ bekannt - wurde dann gespendet, wenn der Kranke im Sterben lag. Heute hat sich das geändert:

Die Krankensalbung wird gespendet, wenn die Gesundheit bedroht ist und ein Mensch unter Krankheit körperlich oder seelisch zu leiden hat. Das Sakrament soll den Kranken, die Kranke aufrichten und ihm/ihr Kraft geben für das Hier und Jetzt, für das Leben. So können auch junge Menschen, die krank sind, gesalbt werden, damit sie wieder neu gestärkt im Leben stehen.

Dazu salbt der Priester Stirn und Hände des Kranken, der Kranken mit geweihtem Olivenöl und spricht
bei der Salbung der Stirn die Worte:
«Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes“

bei der Salbung der Hände spricht er:
„Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.»

Wenn der Tod nahe bevorsteht, sollte der Kranke, sofern er dazu noch in der Lage ist, das Sakrament der Versöhnung und die Kommunion empfangen. Sie ist das eigentliche Sterbesakrament und kann als «Wegzehrung» für den letzten Weg Hoffnung und Mut machen.

Alle Menschen werden irgendwann einmal krank. Manchmal geht die Krankheit rasch vorüber, manchmal bedroht sie das Leben. Viele Krankheiten verursachen nicht nur äußere Schmerzen, sondern stellen den Menschen auch vor innere Probleme.

Er erfährt die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit, wird in seiner Freiheit eingeschränkt, erlebt das Gefühl der Ohnmacht. Krankheiten bringen oft Sorgen, Angst und Verzweiflung mit sich. Vielfach reißen sie den Menschen aus dem normalen Leben und zwingen ihn zur Untätigkeit.

Manchmal sind Krankheiten auch Vorboten des Todes. Sie können den Glauben an Gott stärken oder in Frage stellen. Jesus hat in seinem Leben oft Kranke geheilt. Durch ihn wurden Blinde sehend, Stumme sprechend und Lahme gehend. Seinen Jüngern hat er den Auftrag gegeben: «Heilt Kranke!» (Mt 10, 8; Mk 16, 18) und wo sie dazu nicht in der Lage sind, sollen sie beten und den Kranken die Hände auflegen.

Gerne kommen wir Sie besuchen, wenn Sie krank sind und sich einen Krankenbesuch wünschen. Dies machen wir daheim, im Spital oder im Alters- und Pflegeheim.

„Ich war krank und ihr habt mich besucht“ - wir sind bei Ihnen.

Wir sind besonders den Angehörigen sehr dankbar, wenn sie sich mit dem Pfarramt in Verbindung setzen, um Kranke zu melden. Wir hören Ihnen zu, beten mit Ihnen, wenn Sie dies wünschen und bringen Ihnen auch die Krankenkommunion.

Kontakt:

  • Nehmen Sie bitte mit Pfarrer Benignus Ogbunanwata oder mit Pfarreisekretärin Frau Franziska Bosshard Kontakt auf.
  • Beide sind über die Pfarramts Tel. Nr. 052 315 14 36 erreichbar.
  • Sie können in Randzeiten auch eine Nachricht auf dem Telefonbeantworter hinterlassen. Er wird regelmässig abgehört und wir nehmen so schnell wie möglich mit Ihnen Kontakt auf.


Sakrament der Krankensalbung:
Sakrament der Dazu nehmen Sie bitte mit unserem Pfarreisekretariat Kontakt auf. Krankensalbung Von dort aus kümmern wir uns um einen Seelsorger, der Sie dann besuchen wird.

Ausserdem besteht die Möglichkeit, dass unsere Liturgiegruppen-Mitglieder den kranken und älteren Kirchenmitgliedern die Kranken-Kommunion nach Hause bringen.

 

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Röm.-kath. Pfarramt St. Pirminius
Dorfstrasse 4
8422 Pfungen
Tel: 052 315 14 36
E-Mail: pfarrei@pirminius.ch

Das Sekretariat ist wie folgt besetzt:
Dienstag 8.30-11.30 Uhr und 13.30-16.30 Uhr
Freitag 8.30-11.30 Uhr

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